Wallfahrtskirche Gräbern!

Die Kirche

"Wilhelmskirche von Gräbern" geweiht Philipp und Jakob

Erstmals urkundlich erwähnt 1380 als "Greber bey der Chirchen"

2 schiffiger spätgotischer Bau aus dem 2.Drittel des 15. Jhd.

Kirche Kirche Kirche Kirche

SteingrabmalSteingrabmal

Steingrabmahl (Tumba) des seligen Wilhelm von Zeltschach.

Gemahl der hl. Hemma von Gurk. Errichtet laut Innschrift 1691

 

HochaltarBarocker Hochaltar

entstand um 1690 mit Altarblatt hll. Jakobus und Philipus

Seitliche Statuen hl. Wolfgang und hl. Rupert.

 

 

MarienaltarMarienaltar

Marienaltar im Nebenchor bz. 1691 mit barocker Schnitzfigur der Madonna,
seitlich hl. Katharina und hl. Barbara

LindeLindeHemmalinde

1000-jährige Hemmalinde von Gräbern

Gepflanzt um 1043, Umfang heute ca. 7,64 m

 

"Die Sage von Gräbern" - wie sie im Volksmund erzählt wird:

Kärnten das als Fürstentum von der Gräfin "Hemma von Gurk" und des Grafen "Wilhelm von der Zeltschach" beherrscht wurde hatten zwei Söhne.

Diese zwei Söhne waren als Leiter von vielen Bergwerken in der Gegend um das heutige Hüttenberg, Knappenberg eingesetzt. Doch weil sie die Knappen derartig versklavt und ausgebeutet haben, wurden sie während eines Aufstandes ermordet. Vater Graf Wilhelm übte darauf an den Knappen schreckliche Rache - Folterungen, Hinrichtungen usw. sodaß seine Gemahlin darauf bestand - er solle eine Wahlfahrt nach Rom und ins hl. Land zur Buße machen.

Von dieser Reise zurückgekehrt kam er in das Lavanttal, genauer gesagt in den Auengraben und fragte bei einem Bauern vulgo (Hofname) Lenz um ein Nachtlager. Aber aufgrund seiner schlechten Kleider und seines Zustandes wurde er in den Stadel gebettet. Doch als die Bauersleute am nächsten Morgen nachschau hielten war der Mann bereits verstorben (im Jahre 1033).

Bei einer anschließenden Beratung - was man doch mit dem unbekannten Leichnam des Mannes tun sollte - erkannte der Oberförster des Grafen seinen Herrn anhand seines getragenen Ringes. Die Nachricht der Gemahlin zu überbringen hätte zu lange gedauert, um zu entscheiden was geschehen soll. So wurde der Leichnam auf einen Wagen gelegt zwei ungelernte Ochsen davorgespannt, und wo sie das dritte Mal stehen bleiben, da wurde er begraben.

Hemma ließ daraufhin eine Kapelle (1038 bis 1043) über das Grabmahl errichten und als Symbol für den verstorbenen Mann, sowie den beiden ermordeten Söhnen ließ sie im Jahre 1043 drei Lindenbäume pflanzen, wovon heute zwei als die berühmten "1000-jährigen Hemmalinden von Gräbern" bekannt sind. Die größere der beiden hat heute einen Umfang von ca. 7,64m.

 

 
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